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Mit Irina zum Höhlendorf Chinamada
Auf dem Busbahnhof von Puerto de la Cruz trafen wir mit sieben anderen
Wanderbegeisterten auf Jörg und Irina von Aventura. Jörg stellte uns Irina als unsere
Wanderleiterin nach Chinamada vor. Wenig später starteten wir mit dem Bus nach La
Laguna. Von dort ging es nach dem Umsteigen weiter durch eine reizvolle Landschaft bis
Cruz del Carmen. Nachdem wir ausgestiegen waren begrüßte uns Irina mit einen Gedicht, so dass wir auf die Wanderung eingestimmt wurden.
Am Cruz del Carmen befindet sich eine kleine Kapelle und von einem Aussichtspunkt, hat man einen wunderschönen Blick hinab nach La Laguna und zum Teide. Nun begann die Wanderung
abwärts durch den Nebelurwald.
Irina zeigte und erklärte uns die verschiedenen Pflanzen und im Verlauf der weiteren Wanderung zeigte es sich das sie sich damit sehr gut auskennt. Schließlich ging es wieder bergauf und wir erreichten einzelne Ansiedlungen und kleine Felder. Von hier konnten wir auch schon erkennen das Anaga -Gebirge ein sehr grünes Gebirge ist.
Glück hatten wir auch mit dem Wetter welches zwar bedeckt aber trocken war im Gegensatz zum letzten Wanderung Irinas hierher als es durch die „Pampe“ ging. Nachdem wir ein Stück des Weges auf der Straße verblieben waren erreichen wir den Höhenweg welcher uns nach Chinamada führen sollte.
Unser Ziel sowie das „Matterhorn“ Teneriffas, den Roque de Taborno konnten wir das erste Mal erblicken. Immer am Berghang entlang verlief die nächste Etappe der Wanderung.
Beeindruckend der Blick in die Täler und Berghänge mit den
Terrassenfeldern welche von einstiger intensiver Nutzung
berichten und leider mehr und mehr verfallen.
Nun sahen wir schon ein einsames Häuschen welches unser
nächstes Ziel sein sollte.
Dort wurden wie von emsig gackernden Hühnern begrüßt welche sich auch über das zusätzliche Mahl freuten. Nur eine Frage konnte nicht so richtig geklärt werden. Wie kommen die Muscheln hierher?
Weiter führte uns der Weg nach Chinamada belohnt mit herrlichen Ausblicken. Als wir uns dem Ort näherten wurden wir freudig von Hunden begrüßt
welche in der Hitze an der Kette hingen und entweder
sich freuten das eine Bekannte vorbeikommt oder über die neuen Besucher.
Auf jeden Fall waren sie sehr dankbar für eine paar Streicheleinheiten. Schließlich inChinamada angekommen entschlossen wir uns noch einenAussichtspunkt über dem Ort und der Küste zu besuchen.
Mit einem großartigen Panorama wurden wir belohnt. Vor der letzten Etappe der Wanderung hatten wir uns die Rast
verdient und Irina las eine Geschichte vor.
Danach führte uns eine wenig befahrene Straße in Richtung unseres Wanderzieles,dem Ort, Las Carboneras.
Aber auch hier wurden wir mit einer grandiosen Landschaft
belohnt und einen schönen Blick zum Taborno.
Schließlich erreichten eine kleine Einkehrgaststätte. An einer langen Tafel nahmen wir Platz und Irina kümmerte sichselbstlos um unser leibliches Wohl.
Trotz Warnung einer Mitwanderin bestellten einige
normale Portionen und wurden mit der Tatsache konfrontiert das eine kleine Portion fast für zwei reicht. Ich bestellte Kartoffeln mit Soße und erhielt einen Teller mit ca.30 kleinen Kartoffeln.
Aber alle hatten nach der schönen Wanderung gute Laune und unsere tolle Wanderführin welche im Kaukasus geboren wurde, eine kleine Frau mit großem Herz, tat alles um uns zu erfreuen.
Mit dem Bus ging es später hinab ins Tal und hinauf nach Taborno und auch diese Fahrt war ein eindrucksvolles Naturerlebniss. Auf der Rückfahrt nach LaLaguna kreuzten wir noch einmal Teile unseres Wanderweges. Dankbar für diesen schönenTag verabschiedeten wir uns vom Anaga Gebirge und unserer Wanderführerin Irina.
Hans - Jürgen Kühn & Gabriele Freier
April 2009
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