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Reisebericht Gruppe Seip Frankenberg

Wanderreise Teneriffa 15.11. bis 29.11.2012
Gebirgs- und Wanderverein Frankenberg (gekürzte Version des Reiseberichts)
 
Donnerstag, 15.Nov.2012 Anreisetag - Ankunft 10.30Uhr Ortszeit
Aventura Wandern auf Teneriffa

Wanderführer Jörg holte uns ab und auf dem Vorplatz hatte er eine kleine Brotzeit mit Schinken und- Käsebrötchen, Bier Wasser und Kaffee aufgebaut, die von uns dankbar angenommen wurde. Das Ganze bei 22° und leicht bewölkten, blauen Himmel.

Um 17.00Uhr trafen wir uns im Hotel mit Jörg und Angela zur ausführlichen Information über unsere Wanderungen und Vorhaben in den nächsten Tagen. Es war sehr spannend was die Beiden uns versprachen.

 

Samstag, 17.Nov.2012,„Esperanzawald“ in La Esperanza
Tapas, Vino und Regen im Esperanzawald

Gegen 09.00 Uhr starteten wir mit dem Bus und in Begleitung unseres Wanderführers J ö r g bei angenehmen 20 Grad in Richtung des 30 km von Puerto de la Cruz entfernt gelegenen Ortes La Esperanza.
La Esperanza liegt auf einer Höhe von 850 m auf dem Rand des Cumbre Dorsal, einem Berggrat, der den Nordosten der Insel durchzieht. Von dort aus blickt man direkt auf das Anaga-Gebirge. Von der Ortsmitte La Esperanza wanderten wir 15 Minuten über einesteil ansteigende Straße zum Waldrand.
Am Waldrand angekommen haben wir unserem Wanderfreund Heinrich MITSCH mit einem Geburtstagsständchen gratuliert. Wir wanderten jetzt 3 Stunden durch den Esperanzawald, wo wir Kanarische Kiefern, Erdbeerbaum, Baum-Heide, Eukalyptus, Schneeball und viele andere Pflanzen und Gehölze bewundern konnten. Zwischendurch lichtete sich der Kiefernwald und wir hatten eine herrliche Aussicht auf die am Atlantik gelegene Landeshauptstadt Santa Cruz, die Stadt La Laguna und das Anaga-Gebirge.
Ziel unserer Wanderung war ein landestypischer Picknickplatz, wo uns Angela, Jörg und Angelas Vater an gedeckten Tischen mit Tapas, anderen Köstlichkeiten und Rotwein überraschten. Leider mussten wir hier unsere Regenschirme aufspannen. Dies tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch. Nachdem wir gut gegessen, getrunken und gesungen hatten (u.a. das „Ziegenlied“),verließen wir durchnässt den Picknickplatz und fuhren mit dem Bus in das Hotel zurück.  

Dietmar

 Sonntag, den 18.11.2012, Höhlendorf Chinamada - Auf den Spuren der Guanchen -  Anaga Gebirge
Im Anagagebirge

Jörg und Angela holen uns pünktlich um 9 Uhr mit dem Bus am Hotel Puerto Palace ab. Wir fahren mit 28 Wanderinnen und Wanderern zunächst in Richtung La Laguna, dann zum Cruz del Carmen, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung auf dem PR-TF 10. Es ist hier noch etwas dunstig, aber von der Temperatur her angenehm. Unser Ziel liegt in ca. 10 km Entfernung am Atlantik: Punta del Hidalgo. Dahin geht es ca. 100 m bergauf, aber auch 800 m bergab ! Gegen 10.30 Uhr sind wir startbereit, aber Mareile bittet zunächst noch um Aufmerksamkeit. Sie erzählt uns die lustige Anekdote von einem Treffen zwischen einem Schäfer und einem Unternehmensberater. Dann verschwinden wir in einen urwüchsigen, zauberhaften Lorbeerwald. Manchmal ist es recht dunkel und auf dem glitschigen Boden heißt es bergab aufgepasst !

 
Schuhe saeubern in Chinamada

Als wir den Lorbeerwald hinter uns gelassen haben, klart es auf. Und so bieten sich bei einer kurzen Rast herrliche Ausblicke auf unser nächstes Ziel, das Guanchendorf Chinamada sowie das zerklüftete Anagagebirge mit Dörfchen und Terrassenfeldern und die Küste mit Punta del Hidalgo. Unsere Mittagspause machen wir auf einem Bauernhof und einige von uns haben Freude beim Füttern von Schafen, Ziegen und Hühnern. Auf unserem Weg legen wir immer mal wieder eine kurze Pause ein, wenn uns Jörg auf die Pflanzen am Wegesrand hinweist, als da z.B. sind: Farn, Feigenkakteen, kanarische Gänsediestel, Wolfsmilch, Winde, Geldbaum oder oleanderblättrige Kleinie. Jörg berichtet uns auch über die Besiedlung der Kanaren, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wohl durch Einwanderer aus Afrika erfolgte, sowie über das Leben dieser Ureinwohner, den Guanchen, ein inzwischen ausgestorbenes Volk. Nach etwa drei Stunden erreichen wir Chinamada, ein ehemaliges Höhlendorf der Guanchen mit z. Zt. 9 Einwohnern. Erst seit einigen Jahren ist das Dorf über eine Straße erreichbar. Bei Valentino, einem allein stehenden Mann, können wir einen Blick in seine Höhlenwohnung werfen. Während wir das tun, singt er uns Lieder, die er auf einem typisch kanarischen Instrument, der Timple, begleitet.

 
Wandergruppe nach Chinamada

Nach einer kurzen Pause trennen sich unsere Wege. Die zahlenmäßig kleinere Gruppe geht mit Angela zu einem Aussichtspunkt, um dann mit dem bereits wartenden Bus nach Punta del Hidalgo zu fahren. Für die anderen beginnt nun der anstrengende Abstieg dorthin. Inzwischen ist es recht warm geworden und Jörg hat für die Strecke zweieinhalb Stunden einkalkuliert. Bei starker Sonneneinstrahlung und auf felsigem Untergrund ist Trittsicherheit gefordert und bald hat sich unsere Gruppe weit auseinander gezogen, zumeist mit unserem Georg an der Spitze. Immer wieder halten wir an und genießen die phantastischen Ausblicke, z. B. auf die gegenüber liegenden Berghänge und das Dorf El Batan sowie Terrassenfelder. Etwa eine Stunde vor dem Erreichen unseres Zieles kommen wir nochmals zu einem Aussichtspunkt und können auf die Meeresbrandung an der Nordküste blicken. Riesige Agaven säumen unseren weiteren Weg. Gegen 16.30 Uhr erreicht die Gruppe erschöpft, aber glücklich, nach einem kurzen Anstieg Punta del Hidalgo, wo der Bus bereits auf uns wartet. Über der Meeresküste zeigt ein Drachenflieger sein Können.

Angela wartet mit der kleineren Gruppe in einer Bar auf uns. Wir holen alle ab und fahren gemeinsam zurück in unser Hotel nach Puerto de la Cruz. Die Zeit reicht gerade noch, um sich für das Abendessen frisch zu machen.
Wir sind uns einig: Es war ein anstrengender, aber wunderbarer Wandertag!

 Dienstag, 21. November 2012 Im Nationalpark Teneriffas  „Der Urvulkan – Las Canadas“
Gruppe im Teide Nationalpark

Abfahrt mit dem Bus fast pünktlich um 09:07 Uhr, unser Busfahrer ist heute: David
Wir werden von David über gut ausgebaute stellenweise sehr kurvenreiche Fahrstraße immer aufwärts Richtung „Teide Nationalpark“ chauffiert. Ständig lockt der Blick bei wolkenlosem Himmel aufwärts Richtung „Teide“ bzw. abwärts auf die verschiedenen Blautöne des auflaufenden Atlantiks und in die Bucht vor Puerto de la Cruz. Je höher der Bus uns bringt desto unwirklicher wird das Landschaftsbild, wir durchfahren die Einfahrt zum Nationalpark gegen 10:00 Uhr. Nur noch wenig Bewuchs ist am Wegesrand zu erkennen, Auftürmungen von Vulkangestein zeichnen das Bild, nie gesehene Landschaftsformen tun sich vor  und neben uns auf, wir erreichen unser heutiges Busfahrziel „Seilbahnstation  zum Teide“ 2270m üNN gegen  10:15 Uhr .

Auf dem Busparkplatz teilt sich unsere „Busgesellschaft“ in die drei unterschiedlichen Tagesgruppen.
Wir beginnen die Wanderung an der Seilbahnstation über ein kleines Teilstück der Fahrstraße und dann auf dem Wanderweg im Krater des Urvulkans. Jörg gibt am Beginn des Wanderweges zunächst ein paar Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte der Kanaren, des Urvulkans und des „Teide“, sowie ein paar Informationen  zum Nationalpark.

 
Gruppenbild mit Teide

Wir laufen heute im Krater des Urvulkans, im Randbereich des Kraters türmen sich hohe Bergketten (ca. 2500m üNN) die unseren Weg säumen. Nachdem wir ein Teilstück über rotbraunes karstiges feines Gestein gewandert sind halten wir inne und Jörg gibt uns einen Überblick über die wenigen Pflanzen hier im Kraterbereich.

Unser Weg führt uns weiter bis zu einer verlassenen Wohnanlage mitten im Kratergebiet des Urvulkans – ein bis Anfang 1960 genutztes Sanatorium für Lungen- und Bronchialerkrankte aus Spanien, kleine Wohnhäuschen stehen verschlossen aber gut erhalten noch hier. Es ist Mittagszeit und wir machen im Innenhof der Sanatoriumswohnanlage unsere Pause.

Nach erfolgter Stärkung ziehen wir weiter, immer wieder innehaltend einen Blick zum „Teide“ richtend, einfach beeindruckend, kaum in Worte zu fassen.

 

Die Wegstrecke kommt nicht nur mir immer beschwerlicher vor, aber bald erkennen wir in der Ferne unser heutiges Ziel die bizarren Felsformationen „Die Kathedrale“ und den „Gottesfinger“. Unser Wanderweg führt aber nicht auf direktem Weg dort hin, wir müssen auf Grund der Landschaftsformation noch manche  Kehre und Kurve durchschreiten, um 14:30 Uhr erreichen wir unser Etappenziel „Paradores Cafeteria Los Roques“.

Einige Tische werden zusammengestellt und die erschöpften Wanderer genießen den angebotenen Kaffee und Kuchen. Gegen  15:20 Uhr traf unser Bus mit den beiden anderen Wandergruppen an der Cafeteria ein, nachdem auch diese Wandersleute eine kurze Verweilzeit in der Cafeteria eingelegt hatten gingen alle gemeinsam zum Gruppenfoto  vor  dem „Gottesfinger“ mit Blick zum „Teide“.
Gegen 16:15 Uhr starteten wir mit dem Bus die Rückreise zum Hotel, das Wetter war immer noch außergewöhnlich gut – strahlender Sonnenschein, stahlblauer Himmel! Wir treffen gegen 17:55 Uhr an unserem Hotel ein, für uns ging ein herrlicher Tag mit vielen neuen Eindrücken zu Ende.

Annegret + Johannes (Hans)

 Masca-Schlucht - Donnerstag, 22.11.2012
Klettern in Masca

Unser Busfahrer meistert die steile und kurvige Strecke (Tabaiba-Pass) hervorragend, sodass wir alle bei Ankunft im stillen Bergdorf (weil wir früh waren) guter Dinge waren und uns auf die Tour freuten. In der Nacht hatte es geregnet, doch nun war blauer Himmel und Sonnenschein.

Die Gruppe war komplett mit 26 Personen, die zünftig mit Rucksack, festen Wanderstiefeln und viel Wasser ausgestattet waren. Ankunft in Masca um 9.30 Uhr.

In einer kleinen Gaststätte konnte man noch einen Kaffee trinken , dann teilte sich unsere Gruppe auf in Wanderer und Genießer (die in Masca länger bleiben durften ), letztere waren 10 Personen, die später mit dem Bus nach Los Gigantes fuhren.

 
Joerg mit Gruppe in Masca

Gut gerüstet machten wir uns auf den Weg zur Küste (ca. 600 Höhenmeter Abstieg.) Anfangs konnten wir noch über angelegte Pfade und “Felstreppchen” laufen. Doch sehr schnell wurde die Schlucht enger und der Weg beschwerlicher über Fels bzw. Geröll und sehr oft auch durch Wasser.  Nach ca. 1/3 des Weges weitet sich die Schlucht und gibt einen kleinen Platz (Kessel) frei, in dem riesige Felsen wie von Geisterhand verstreut lagen.

Unsere erste Rast legten wir um 12.45 Uhr ein. Jetzt hatten wir einen guten Blick auf die steil aufragenden Felswände, an denen man sehr gut die fast senkrechten Magmakanäle erkennen konnte. Teilweise sehen diese in den glatten Felswänden wie “Feentreppen” aus, weil das Gestein darin sehr fein gefaltet ist.

Immer wieder führt unser Weg uns durch und übers Wasser. An einer markanten Stelle gibt es seit einigen Jahren eine kleine Brücke. Auch anspruchsvolle Kletterpartien waren dabei, bei denen man sich besser auf die eigenen Hände zum Festhalten oder den Hosenboden zum Rutschen verlassen hat.  Alle haben alles gut gemeistert.

 
Gruppe Masca Bootsaufstieg

Immer wieder führt unser Weg uns durch und übers Wasser. An einer markanten Stelle gibt es seit einigen Jahren eine kleine Brücke. Auch anspruchsvolle Kletterpartien waren dabei, bei denen man sich besser auf die eigenen Hände zum Festhalten oder den Hosenboden zum Rutschen verlassen hat.  Alle haben alles gut gemeistert.

Diese sehr schöne und von Angela und Jörg bestens betreute Wanderung durch die legendäre Masca-Schlucht endete um 16.15 Uhr am Atlantik.

Jetzt kam noch eine Herausforderung: Es gibt keinen Anleger für ein Schiff bzw. Boot. Eine etwas vorgelagerte kleine Insel ist durch einen Steg mit dem Festland verbunden . Das Boot “schwappt” mit jeder Welle näher oder wieder weiter weg. Im günstigsten Moment wird man von der Besatzung praktisch “auf das Boot geworfen.” Dort wurden wir dann mit Getränken versorgt. Auf direktem Weg brachte uns das Boot nach Los Gigantes, wo eine Eisdiele und die “Genießer” mit unserm Bus auf uns warteten.

Um 17 Uhr ging es mit dem Bus zurück über Santiago del Teide und Icod nach Puerto de la Cruz. Ankunft bei Dunkelheit um 18.40 Uhr.

Das waren unsere Eindrücke: Heinrich und Karin

Wandern in einer anderen Welt
Wanderung Vulkan Negro

Heute nun waren 22 Wanderer um 9.00 Uhr am Bus, um trotz der gestrigen Anstrengungen „auf heißen Sohlen zu wandern“. Die Fahrt führte zunächst über die Nordautobahn, ab Icod de los Vinos auf abenteuerlichen Straßen (uns wohlbekannt von 4 Aufenthalten in dieser Gegend) durch Dörfer und Weiler bis zur „Ermita de San Francisco de la Montaneta“. Über den Picknickplatz Arenas Negras zum Vulkan Negro, auch Vulkan Garachico genannt zu gelangen. Hier in dieser unwirklichen, schwarzen Welt gab es kleine hellgrüne Pinien, die ganz langsam die Natur zurück erobern wollen. Wir wanderten auf allen Arten von Vulkangestein, vorbei an gemauerten Wasserleitungen und standen und schauten bei sehr ausführlichen Informationen von Jörg. Und natürlich hatten wir hier oben (mind. 1000m)Höhe) einen großartigen Blich zum Teide, denn das Wetter war auch heute bestens. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir unseren Bus in Los Llanos.

Auf der Rückfahrt machen wir in Garachico einen einstündigen Stop. Dieses kleine Hafenstadt wurde damals von jenem Vulkan aus der Höhe total verschüttet. Es wurde auf den Lavamassen wieder aufgebaut und ist heute ein wunderschöner Ort, sehr ursprünglich und interessant.

Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder im Hotel
Ursel und Heinz-Werner

Samstag 24.11.12     Der Ort La Orotava – Essen wie die Canarios

Am zehnten Tag unserer Wanderreise werden wir um 10.00 Uhr von Wanderführer Jörg und Busfahrer Carlos am Hotel abgeholt.  Nach zwanzig Minuten Fahrt erreichen wir bei strahlendem Sonnenschein und Blick auf den Teide, La Orotava.Der Ort liegt 350 m über dem Meer und hat 40.000 Einwohner ( gesamter Bezirk ). Schon Alexander v. Humboldt war von La Orotava ganz begeistert.Bekannt ist der Ort auch wegen seiner prachtvollen Fronleichnams – Prozession mit kunstvollen Pflasterbildern aus bunter Lavaasche. Bei einem Stadtrundgang zeigte uns Jörg das spätklassizistische Rathaus „Palacio Municipal“. Den Rathausvorplatz schmückten anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes etliche Grippen im Maßstab 1:1.Sehenswert auch der Botanische Garten ( leider nur von außen ) und die Kirche mit einem besonderen Taufbecken.Eindrucksvoll waren die typisch kanarischen Häuser mit den geschnitzten Holzbalkonen, besonders gut gefiel uns die Casas de los Balcones aus dem 17. Jahrhundert. Nach der Stadtführung machten wir uns auf den Weg zur Bodega „Los Compadres“.
Bei Juana und Juan sollten wir essen wie die Canarios.Wir sitzen auf einfachen Holzstühlen an langen Tischen und freuen uns auf die verschiedenen kanarischen Köstlichkeiten und den kanarischen Landwein. Die Speisen werden zum Teil noch über offenem Holzfeuer in einem urigen Gastraum zubereitet.
Vor dem Essen bedankte sich Martha im Namen der Gruppe bei Jörg für die wunderschönen und sehr gut organisierten Wanderungen. Anschließend überreichten Ursel und Heinz-Werner Jörg im Namen aller ein Geschenk.Ein besonderer Dank der gesamten Wandergruppe galt nun Ursel und Heinz-Werner für die Organisation und Durchführung der eindrucksvollen Teneriffareise. Aus diesem Anlass überreichten Teddy und Mareile an die Beiden ein Dankeschön. Jetzt wurde das kanarische Essen serviert.Es gab: Kastanien, Gemüsesuppe mit Kichererbsen(Gabanzos),Bohneneintopf(Fabada Asturiana), Schmutzige Wäsche(Ropa Viesa),Hackbällchen mit
Bratkartoffeln(Albondigas),Kaninchen(Conejo en Salmoreso),Hühnchen(Pollos).
Viel Spaß hatten wir mit Gofio(Maismehl). Danach spendierte Karoline eine Runde landestypischen Kräuterschnaps.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages waren Raphael und Jose´, die mit ihren Gitarren und dem schönen und stimmungsvollen Gesang die Herzen aller im Sturm eroberten. Der Funke der Fröhlichkeit sprang über „VIVA TENEFIFE“……VIVA ! Es wurde gesungen und getanzt. Jörg ließ es sich nicht nehmen Karoline zu einem Geburtstagstänzchen aufzufordern. Am Schluss wurden unsere Musikanten mit stehenden Ovationen verabschiedet.Der Bus brachte uns um 16.30 Uhr ins Hotel zurück.Dieser fröhliche Tag und besonders der Nachmittag wird bei allen Teilnehmern in langer und guter Erinnerung bleiben.  
Volker

Sonntag, 25.11.2012 Frei wie ein Vogel im blauen Himmel hoch über Masca

Um 9.00 Uhr startete unser Bus, wie so oft in den letzten Tagen, aber oh weh! Wie schaute der Himmel aus? Wir starteten voller Zuversicht mit Jörg und Alex (hofften auf ein Wunder vom Wettergott) und gelangten in der nächsten halben Stunde bis nach San Juan del Reparo.

Bei dem Fotostop mit großartigen Blick auf Garachico, dass von einem Doppelregenbogen überspannt wurde, mussten wir schnellstens in den Bus flüchten. Das Unwetter über dem Meer hatte uns erreicht! Sehr heftig prasselte der Regen herab und die beiden Wanderführer entschieden: wir fahren zurück zum Hotel. Wandern kann nun nicht mehr stattfinden, denn Angela hatte mitgeteilt, dass es überall auf der Insel regnet, wohin man hätte eventuell ausweichen können. Unsere 7 Wanderfreunde, die bereits heute morgen den Heimflug angetreten hatten, haben wohl das gute Wetter mitgenommen. In Puerto zurück, machte jeder sein eigens Programm. Und siehe da, frei wie ein Vogel über Masca, wählte man „ Frei wie ein Vogel über Puerto“. Man benötigte allerdings dazu auch den Regenschirm. Die Stadt am Meer war wieder ein beliebtes Ziel.

Ursel und Heinz-Werner

 Dienstag, 27.11.2012 Stadtführung in La Laguna und Wanderung durch Naturschutzgebiet Malpains de Güimar

Die Busfahrt ging nun zum Naturschutzgebiet: Malpais de Güimar. Die Wanderung  begann Hafen von Puertito de Güimar entlang der Küstenpromenade und nach kurzer Zeit stößt man auf Fischerhütten.

Schwarze Lava, die der Aschevulkan Montana Grande vor 10.000 Jahren ausgestoßen hat, knirschte unter den Wanderstiefeln. Im Naturschutzgebiet  leben seltene Pflanzen, Käfer und Schmetterlinge.
Entlang der Küste zieht sich der Wanderweg und an der Aussichtsplattform genießt man eine herrliche Aussicht  auf die Küste mit ihrer Branndung und das sich im Hinterland erhebende Anaga-gebirge. Der Wanderweg führt  nun landeinwärts und vor uns liegt die 278 m hohe Vulkankugel Montana Grande. Nach einer Stahlschranke  biegt man in Richtung „EL Puertito“ ab und gelangt  zum Aussichtspunkt und genießt die Aussicht. Nun wandert man in Richtung Küste hinunter  und nach Puertito de Güimar.

Nach einer wohl verdienten Rast wird noch eine Abstecher nach Candelaria, dem bedeutensten Wallfahrtsort der Kanaren gemacht.
Anschließend fuhren die münden Wanderer ins Hotel zurück. Ein sehr schöner Wandertag ging zu Ende. Das Wetter war auch gut. Der Regen am Morgen wurde vom Wind an der Küste vertrieben.
Ingilt

 28. November

Jörg hatte uns für heute noch eine Wanderung im Orotavatal angeboten. Leider hatte sich das Wetter im Norden noch nicht sehr viel gebessert und so hatten wir schon auf der Heimfahrt von Candelaria abgesagt. Wie man morgens bemerken musste, war die Entscheidung nicht schlecht, denn diese Gebiet lag den ganzen Tag in Wolken.

Aber in Puerto war es trocken und meistens war auch die Sonne da!
Alle strömten noch einmal in die Stadt – zum Einkaufen von Mitbringsel, Kapital anlegen und Abschied nehmen. Und viele trafen wir auch wieder in jenem Cafe mit der tollen Sicht (vom Vortag). Heute konnte man draußen sitzen und Abschiednehmen....

An diesem Abend erlangten wir die große Ausnahme: es gab für18.15 Uhr 3 reservierte Tische für die Gruppe Seip. Angela und Jörg kamen zur Verabschiedung mit einer Foto CD. Das machte den Abschied auch nicht einfacher.

 

 

Aventura Wandern SLU auf Teneriffa mit Angela und Jörg
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